Stadtrat beschließt Haushalt 2026 – CDU Freital steht für Stabilität und Verantwortung
Am 5. Februar 2026 kam der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital zu seiner 2. Sitzung des Jahres zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2026 – eine der wichtigsten Entscheidungen für die Entwicklung unserer Stadt im laufenden Jahr.
Informationen aus der Stadtverwaltung
Zu Beginn der Sitzung informierte die Stadtverwaltung über verschiedene aktuelle Themen. Mehrere Anfragen wurden schriftlich beantwortet, darunter auch Anfragen aus den Reihen der CDU. Darüber hinaus wurde zur Arthur-Lose-Brücke informiert sowie zur Einladung zur Karnevalsparade am 8. Februar.
Ein weiterer Punkt betraf die Oberschule Lessing. Aufgrund eines erhöhten Stundenausfalls zu Beginn des Jahres wurde gemeinsam mit der TU Dresden ein Projekt gestartet: Seit November 2025 unterstützen acht Lehramtsstudierende einmal pro Woche den Unterricht in den 5. Klassen. Die Rückmeldungen der Schule sind positiv, das Projekt wird von der Stadt weiter begleitet.
Haushalt 2026: Tragfähig trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf der Beratung und Beschlussfassung zum Haushalt 2026. Trotz steigender Kosten, wachsender Bürokratie und einer deutlich erhöhten Kreisumlage konnte ein gesetzmäßiger und beschlussfähiger Haushalt vorgelegt werden.
Im Ergebnishaushalt stehen Erträgen von 94,33 Mio. Euro Aufwendungen von 95,27 Mio. Euro gegenüber. Das rechnerische Defizit von –0,94 Mio. Euro kann durch die Verrechnung von Altvermögen ausgeglichen werden, sodass ein positives Gesamtergebnis von rund 1,8 Mio. Euro erzielt wird. Die Liquidität der Stadt bleibt gesichert, eine Neuverschuldung ist nicht vorgesehen.
Die Investitionen sind Teil eines mehrjährigen Programms bis 2029. Schwerpunkte liegen unter anderem bei Verwaltung und IT, Schulen, Brandschutz sowie der städtischen Infrastruktur. Die Stadt verfügt zu Beginn des Jahres 2026 über Rücklagen von rund 50,8 Mio. Euro, die bis Jahresende weiter anwachsen sollen. Kassen- und Investitionskredite bestehen nicht.
Besonders hervorzuheben ist, dass:
- keine Steuern erhöht werden,
- keine neuen Schulden aufgenommen werden,
- keine pauschalen Kürzungen im freiwilligen Bereich erfolgen,
- laufende und geplante Investitionen fortgeführt werden,
- und keine Entscheidungen getroffen wurden, die kommende Haushalte zusätzlich belasten.
Aussagen aus dem Stadtrat
Oberbürgermeister Uwe Rumberg verwies darauf, dass der Haushalt bereits seit Mitte 2025 erarbeitet und nach der Erhöhung der Kreisumlage im November nochmals überarbeitet werden musste. Die gestiegenen Belastungen durch die Kreisumlage führen zu einem zusätzlichen Aufwand von rund 1,25 Mio. Euro für die Stadt. Dennoch habe Freital über viele Jahre hinweg solide gewirtschaftet und bleibe handlungsfähig.
Auch der stellvertretende Bürgermeister Peter Pfitzenreiter machte deutlich, dass nach der Entscheidung des Kreistages in allen Fachbereichen nachgesteuert, gekürzt oder verschoben werden musste, um einen genehmigungsfähigen Haushalt vorzulegen.
Unsere Fraktionsvorsitzende Jutta Ebert erklärte, dass die CDU-Fraktion dem Haushalt nach intensiver Beratung zustimmt. Sie dankte der Kämmerei, der Verwaltung und allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. Zugleich betonte sie, dass sich Stadt und Stadtrat in den kommenden Jahren verstärkt damit befassen müssen, wie die finanziellen Herausforderungen nach 2029 bewältigt werden können, wenn die liquiden Mittel deutlich zurückgehen.
Haushalt beschlossen
Der Haushalt 2026 wurde schließlich mit 25 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen beschlossen. Der Oberbürgermeister dankte dem Stadtrat für das entgegengebrachte Vertrauen.
Anfragen der Stadträte
In den Anfragen brachte die CDU-Fraktion konkrete Anliegen aus der Bürgerschaft ein. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Fischer machte auf wiederkehrende Ausfälle der Straßenbeleuchtung an der Bannewitzer Straße aufmerksam und bat um erneute Prüfung. Fraktionsvorsitzende Jutta Ebert dankte der Verwaltung für die Auskünfte zu Anliegerpflichten im Winterdienst und regte an, weiterhin transparent darzustellen, welche Straßen nicht geräumt werden.
Weitere Fragen betrafen unter anderem Streetwork-Angebote, Arbeitsbelastungen von städtischen Beschäftigten sowie Sachbeschädigungen durch Graffiti. Die Verwaltung sagte zu, die Fragen schriftlich zu beantworten.
Der öffentliche Teil der Sitzung endete bereits um 18:48 Uhr. Damit handelte es sich um die kürzeste Stadtratssitzung dieser Legislaturperiode.
Fazit
Mit dem Beschluss des Haushalts 2026 ist Freital trotz schwieriger Rahmenbedingungen finanziell handlungsfähig geblieben. Die CDU Freital steht für solide Finanzen, Investitionen in die Zukunft und verantwortungsvolle Entscheidungen, ohne neue Schulden und ohne zusätzliche Steuerbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger.